VATICAN-magazin
Fotos: Xpress
Die drei Abbildungen zeigen Szenen aus dem Leben und den Tod des heiligen Dominikus und stammen von der Predella der „Vergine di Parigi“, die Beato Angelico um 1434–1435 angefertigt hat. Louvre, Paris.

Zander-Filets

Der Frauenversteher Dominikus und der Wundertäter Franziskus

Ein weiteres Kapitel der Kirchengeschichte, worin wir das Konkurrenzprinzip heiligsprechen

von Hans Conrad Zander

Im Kloster zu Bologna lag der heilige Dominikus. Er fühlte den Tod kommen. „Hier will ich nicht sterben“, sprach er zu seinen Brüdern, den ersten Dominikanern. „Tragt mich hinaus vor die Stadt. Ich will sterben, wo die Luft rein ist.“ So haben sie den Spanier hinaufgetragen auf jene sanften Hügel Italiens, die damals noch von paradiesischer Schönheit waren. Oben bei Santa Maria del Monte breiteten sie einen Wollsack aus und legten den Sterbenden darauf nieder. Gespannt hingen die Brüder alle an seinem Mund. Galten doch die letzten Worte eines Heiligen im Mittelalter als sein eigentliches, kostbares Vermächtnis.


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