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Die 21

Martin Mosebach ist der Franz Werfel der koptischen Christen und mehr

von Paul Badde

Ein Buch wie „Die 21“ von Martin Mosebach hat es in der Bundesrepublik oder überhaupt in Europa noch nicht gegeben und auch nicht davor, etwa in den Nachkriegsjahren, oder im Dritten Reich, oder in der Weimarer Republik. Doch halt, damals – im Jahr 1933 – erschienen „Die 40 Tage des Mussa Dagh“. Es war ein Roman, in dem Franz Werfel erstmals das Volk und die Religion und die Tragödie der Armenier unter den Türken der Weltöffentlichkeit vorstellte. Er hatte ihr Drama im Jahr 1929 in Damaskus kennengelernt. Berühmt wurde drei Jahre nach Erscheinen des Romans die Predigt eines Priesters der armenischen Kirche in New York, der den Dichter dort mit den Worten rühmte. „Wir waren eine Nation, aber erst Franz Werfel hat uns eine Seele gegeben.“ Das mochte irgendwie stimmen, doch Werfel war ein böhmischer Jude aus Prag und Wien, und selbst kein Armenier.


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