VATICAN-magazin

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Lyrik

Ein Haus voll Glorie schauet

Von Joseph Hermann Mohr (1834–1892)

Ein Haus voll Glorie
schauet Weit über alle Land’,
Aus ew’gem Stein erbauet
Von Gottes Meisterhand.
Gott! wir loben dich; Gott!
wir preisen dich;
O laß im Hause dein
Uns all geborgen sein!

Gar herrlich ist’s bekränzet
Mit starker Thürme Wehr,
Und oben hoch erglänzet
Des Kreuzes Zeichen hehr.
Gott! wir loben dich…

Wohl tobet um die Mauern
Der Sturm in wilder Wuth;
Das Haus wird’s überdauern,
Auf festem Grund es ruht.
Gott! wir loben dich…

Ob auch der Feind ihm dräue,
Anstürmt der Hölle Macht:
Des Heilands Lieb’ und Treue
Auf seinen Zinnen wacht.
Gott! wir loben dich…

Dem Sohne steht zur Seite
Die reinste der Jungfraun;
Um sie drängt sich zum Streite
Die Kriegsschaar voll Vertraun.
Gott! wir loben dich…

Viel Tausend schon vergossen
Mit heil’ger Lust ihr Blut;
Die Reihn stehn fest geschlossen
In hohem Glaubensmuth.
Gott! wir loben dich…

Auf! eilen liebentzündet
Auch wir zum heil’gen Streit;
Der Herr, der ’s Haus gegründet,
Uns ew’gen Sieg verleiht.
Gott! wir loben dich…


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