VATICAN-magazin

Foto-Essay

Ein Schatz nicht von Gold

Benno von Meißen – Nach Jahrhunderten der Verleumdung wird der Heilige nun ausgerechnet vom Freistaat Sachsen in einer prachtvollen Ausstellung rehabiliert.

Fotos und Text: Paul Badde (ewtn.tv)

Stadtansicht von Meißen. Franz Hogenberg 1570.

Benno von Meißen (1010–1106) war ein Versöhner. Außerdem ist er Sachsens erster – und bislang letzter – Heiliger. Das Elbtal verdankt ihm den Weinbau. Die römisch-katholische Kirche verdankte ihm damals die Verteidigung der Freiheit, die ihr im Investiturstreit von den Kaisern des „Heiligen Römischen Reiches“ so streitig gemacht wurde wie heute von den Herrschern Chinas oder dem Zeitgeist des Westens. Dennoch vermittelte der widerständige Benno auch zwischen Heinrich IV., der ihn im September 1075 unter der Beschuldigung des Hochverrats gefangen gesetzt hatte, und dessen oppositionellen sächsischen Bischöfen. Der „Apostel der Wenden“ hat sich auch um die Eingliederung der Slawen an der Elbe und der Ostsee in den deutschen Kulturraum des katholischen Westens bemüht und ihm werden Ortsgründungen wie Bischofswerda und Bischheim zugeschrieben und die Anlage der Via Regia, die in der Oberlausitz „Bischofsweg“ genannt wird, den er bis ins hohe Alter auf seinen stetigen Missionsreisen zu Fuß bereist haben soll. Benno war unermüdlich bis zu seinem Tod.


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