VATICAN-magazin

Literatur mit Geist und Seele

„Katholisch, das sollten und wollten wir doch bleiben“

Heinrich Böll: Der Vielschichtige

von Stefan Meetschen

Drei Faktoren waren es aus Sicht von Marcel Reich-Ranicki, die dazu führten, dass der Schriftsteller Heinrich Böll (1917–1985) nach dem Zweiten Weltkrieg zum weltweit verehrten Repräsentanten des „neuen Deutschland“ werden konnte: Erstens „seine leicht zugänglichen Romane und Geschichten“ mit ihren „stets unheroischen Helden“, zweitens sein Wirken „als moralische Instanz“ in zahlreichen Reden und Interviews und drittens sein Charisma. „Das Fluidum, das von Bölls Person ausging und das in der privaten Sphäre ebenso spürbar war wie in seinen öffentlichen Auftritten und natürlich auch auf dem Fernsehschirm, diese den Schauspielern gern nachgerühmte ,Ausstrahlung‘ hat ihm oft den Weg geebnet und schließlich zur Verbreitung seines Werks beigetragen.“ („Letzter Abschied“, in: Marcel Reich-Ranicki: Mehr als ein Dichter. Über Heinrich Böll, 1994)


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