VATICAN-magazin

Neuevangelisierung

„Matheteusate“ – Jünger machen

Wenn Gott sein Haus saniert: Zu einem Buch des kanadischen Geistlichen James Mallon und sein Charisma, müde Gemeinden wieder zu neuem Leben zu erwecken

von Barbara Wenz

Foto: Xpress
Der Untergang der Titanic 1912 und die unterbliebene Rettung vieler Passagiere ist für James Mallon auch ein Lehrbeispiel für die vernachlässigte Pfarrpastoral von heute.

Viel ist in der deutschen Kirche die Rede davon, erstarrte Strukturen aufzubrechen, aus alten Bahnen auszubrechen, eine modernere – sprich protestantisierende – Form von Gemeinschaft zu sein, die sich die Mehrheit der Katholiken eigentlich wünschen würde. Endlos erschöpfen sich Bischöfe, Laienvertreter und ein Häuflein von Aktivisten der „KirchenVolksBewegung – Wir sind Kirche“ in wenig geistlich inspirierten, vielmehr politischen Debatten über eine noch weitere Öffnung, noch mehr Zugeständnisse an selbstverortete Mehrheiten. Die Gemeinden schrumpfen dennoch, die Priesterberufungen bleiben aus, Menschen fallen vom Glauben ab oder finden erst gar nicht zu ihm und mit „Missionarisch Kirche sein“, wozu eines der – ungezählten – Papiere der Deutschen Bischofskonferenz schon vor bald achtzehn Jahren aufrief, hat das wenig zu tun. Geändert hat sich seit dem kaum etwas.


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