Als Einzelausgabe kaufen

E-Paper-Abo abschließen

Foto: Kirche in Not
Eine Dominikanerschwester in Telskuf in einem ausgebrannten Kindergartenraum.

Kirche in Not

Neuanfang und alte Wunden

In Syrien und im Irak beginnen die Christen mit dem Wiederaufbau

Auch wenn die Waffen schweigen, ist der Krieg noch lange nicht vorbei. Im syrischen Aleppo und im Nordirak haben jahrelange Kämpfe tiefe Wunden geschlagen. In beiden Ländern haben viele Angehörige der christlichen Minderheit ausgeharrt. Sie wagen jetzt den Wiederaufbau. „Es herrscht Aufbruchstimmung“, sagt Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von „Kirche in Not“ Deutschland. Sie hat Aleppo und den Nordirak im August besucht. Mit Tobias Lehner hat sie über ihre Eindrücke und neue politische Gefahren für die Region gesprochen.

von Tobias Lehner

Frau Fenbert, das syrische Aleppo scheint momentan aus den Nachrichten verschwunden. Ist der Krieg dort vorbei?

Das kann ich so nicht bestätigen. Als ich im August dort war, waren nachts noch immer Bombardements zu hören, nur etwa einen Kilometer von Aleppo entfernt. Als ich vom Libanon aus eingereist bin, kreisten etwa fünfzig Kilometer vor Aleppo nahe der Hauptverkehrsstraße Helikopter über uns. Das heißt, die Rebellen waren sehr nah. Es gab viele Checkpoints, in deren Nähe ich Panzer gesehen habe. Kurz vor Aleppo kamen wir an einem russischen Militärkonvoi vorbei. Also alles in allem keine friedliche Situation.


Sie lesen die Vorschau

e-paper-abo

Schließen Sie jetzt ein E-Paper-Abo ab, um vollen Zugriff auf alle Artikel zu erhalten

Abonnieren

print + e-paper-abo

Schließen Sie jetzt ein Printabo ab mit E-Paper-Zugriff auf alle Artikel.

Abonnieren

einzelausgabe

Kaufen Sie diese Ausgabe als E-Paper-Einzelheft und bezahlen Sie bequem per PayPal.

kaufen

Sie lesen die Vorschau

abonnieren

Schließen Sie jetzt ein E-Paper-Abo ab, um vollen Zugriff auf alle Artikel zu erhalten

Abonnieren

einloggen

einzelausgabe

Kaufen Sie diese Ausgabe als E-Paper-Einzelheft und bezahlen Sie bequem per PayPal.

kaufen