VATICAN-magazin

Zander-Filets

Vom Freidenker zum Ajatollah

Wie Pius IX. in Rom die Straßenbeleuchtung einführte und später die „unfehlbaren Streichhölzer“ beschlagnahmen ließ: Ein Kapitel der Kirchengeschichte, in dem wir lernen, dass Päpste weder krank noch böse sind

von Hans Conrad Zander

Der zeitgenössische Druck zeigt Papst Pius IX. umjubelt vom römischen Volk auf einer Kutschfahrt durch die Altstadt kurz nach seiner Wahl.
Foto: Xpress

Stell dir, geneigte Leserin, geneigter Leser, stell dir etwas Unerhörtes vor. Stell dir vor, es würde in Rom ein neuer Papst gewählt. Und es fiele die Wahl auf einen Kardinal, der mit seiner ganzen Person den Fortschritt verkörpert. Stell dir das vor. Und jetzt versuche dir vorzustellen, wie es mit diesem Papst weitergehen wird. Es ist vorstellbar, weil es dies, genau dies, einmal schon gegeben hat. Als Kardinal Sforza 1846 auf den Balkon des päpstlichen Palastes trat mit der uralten Proklamation „Ich verkünde euch eine große Freude: Habemus papam“, da war die „große Freude“ keine rituelle Formel; grenzenlos war der Jubel, der ganz Rom erfasste bei der Nachricht, zum Papst gewählt sei der 54-jährige Kardinal Giovanni Maria Graf Mastai-Ferretti.


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