VATICAN-magazin

Aus dem Logbuch des Schiffs Petri

Was wichtig war im Vatikan

Papstberater widerspricht Franziskus

Und Kurienkardinal Stella kündigt „Nachdenken“ über „viri probati“ an

20. Januar und 23. Januar 2018

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Zwei Kardinäle haben von sich reden gemacht: Seán Patrick O’Malley, Erzbischof von Boston, Vorsitzender der Päpstlichen Kinderschutz-Kommission und Mitglied im Rat der neun den Papst bei der Kurienreform beratenden Kardinäle. Sowie der Vatikan-Diplomat Beniamino Stella, seit 2013 Präfekt der vatikanischen Klerus-Kongregation. Hätte Papst Franziskus auf seiner sechsten Lateinamerika-Reise vom 15. bis 21. Januar nur Peru auf dem Programm gehabt, wäre sein Besuch ein voller Erfolg gewesen. Aber da waren noch Chile und die dunklen Wolken, die über dieser Station der päpstlichen Visite aufgezogen waren. Es ging im Besonderen um die Seuche des Missbrauchs in der Kirche sowie um eine umstrittene Personalentscheidung des Papstes, aber im Allgemeinen um eine Gesellschaft auf der Talfahrt in die Säkularisierung, um wenig Begeisterung in den Medien und in der Öffentlichkeit, und um zum Teil heftige Proteste. Dann, bei der Messe im chilenischen Süden, dem Heimatland der Mapuche, ein schütteres Publikum. 380.000 hatte man erwartet, an die hunderttausend Gläubige werden es am Ende gewesen sein.


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