Disputa 5/2015

 

Die Taliban sind unter uns

Die Zertrümmerung des Heiligen findet nicht nur im Mittleren Osten statt, sondern hat auch in der Kirche tiefe Wunden hinterlassen

Die Dschihadisten und Taliban, die mit Hämmern die Skulpturen und heiligen Stätten alter Kulturen zerschlagen, sind nicht viel schlimmer als die sich progressiv dünkenden Theologen, die die Heiligenverehrung und die Volksfrömmigkeit der einfachen Gläubigen in Trümmer legen wollten. Doch die ​
katholische Kirche und vor allem ihre Päpste der vergangenen Jahrzehnte halten eisern an der kultischen Verehrung heiliger Männer und Frauen fest. Der Autor des folgenden Beitrags hat sich über Jahre mit Heiligengestalten – auch denen in anderen Religionen – befasst und erklärt, warum das so ist.

 

Warum es für die Religionen und Kulturen gesund ist, Heilige zu verehren

Ein Einspruch gegen die progressistische Geschichtsvergessenheit

von Albert Sellner

 

 

Friedrich Nietzsche, „Godfather“ (zu deutsch Pate) der modernen Religionskritik, warnte vor einer damals um sich greifenden vulgäratheistischen Mentalität mit den Sätzen: „Die eine, gewiß sehr hohe Stufe der Bildung ist erreicht, wenn der Mensch über abergläubische und religiöse Begriffe und Ängste hinauskommt und zum Beispiel nicht mehr an die lieben Englein oder die Erbsünde glaubt, auch vom Heil der Seelen zu reden verlernt hat; ist er auf dieser Stufe der Befreiung, so hat er auch noch mit höchster Anspannung seiner Besonnenheit die Metaphysik zu überwinden. Dann aber ist eine rückläufige Bewegung nötig: Er muß die historische Berechtigung, ebenso die psychologische in solchen Vorstellungen begreifen, er muß erkennen, wie die größte Förderung der Menschheit von dorther gekommen sei und wie man sich, ohne eine solche rückläufige Bewegung, der besten Ergebnisse der bisherigen Menschheit berauben würde…“ („Menschliches, Allzumenschliches“)
Die Heiligenverehrung gehörte einst für katholische und orthodoxe Christen zu den bestimmenden Elementen des Volksglaubens. Um die Jahrhundertwende 1900 gab es in Deutschland an die zwölfhundert Wallfahrtsorte, heute sind einige wenige, meist Marienstätten übriggeblieben.
Heiligenverehrung war jahrhundertelang die Grundlage für eine gewaltige Fülle gemeinschaftsstiftender Rituale: Heiligenfeste gewährten arbeitsfreie Feiertage, heilige Stätten waren das Ziel wallfahrender Volksmassen, Regionen gewannen in einem vielfältigen Brauchtum ihren Zusammenhalt.
Es ist ein allgemeines, aber durchaus falsches Vorurteil, dass Heiligenverehrung etwas speziell Katholisches sei. Die orthodoxe Kirche im Osten etwa stand der römischen allenfalls hinsichtlich der institutionellen Ausgestaltung nach. Es gibt kaum einen artifizielleren juristischen Vorgang als den Kanonisierungsprozess eines Heiligen. Was aber die volkskulturelle, die emotionale, die theologische, die künstlerische und die literarische Seite des Heiligenkultes anbelangt, weisen die griechische und die russische Kirche ebenbürtige Gestaltungen auf.
Auch die evangelische Tradition steht der Heiligenverehrung nicht so feindselig gegenüber, wie die hitzigen Kämpfe gegen Reliquienkult und Bilderverehrung im ersten Jahrhundert der Reformation vorzugeben scheinen. Der Protestantismus setzte sich nach den frühen Extremismen der Bilder- und Reliquienzerstörung theologisch nur behutsam von der Heiligenverehrung der alten Kirchen ab. Heilige Frauen und Männer gelten laut offizieller lutherischer, anglikanischer und gemäßigt reformierter Auffassung als Glaubenszeugen, die den Weg der Nachfolge Christi authentisch beschritten haben.
Man kennt die Rolle von Heiligen als Fürbitter vor Gottes Thron und betont, dass der Christ in ihnen ein Vorbild für sein eigenes Leben sehen sollte. Die vielfältige Welt der protestantischen Kirchen, Gemeinden und Sekten hat zahllose Biographien religiös ergriffener Männer und Frauen vorzuweisen, die bei anderer Konfession durchaus in den katholischen oder orthodoxen Heiligenkosmos aufgenommen zu werden verdienten. Ich nenne nur Gestalten wie George Fox, den Gründervater der Quäker, oder in Afrika Simon Kimbangu, den Heiligen der zehn Millionen Kimbanguisten, die ihn für eine Wiedererscheinung Jesu halten. Seine für jeden Angehörigen einer ehemaligen Kolonialmacht an die Nieren gehende Passionsgeschichte kann man in David Van Reybroucks großartigem Buch „Kongo – eine Geschichte“ (2010) nachlesen.
Die Heiligenverehrung verbindet die christliche Volksfrömmigkeit mit der Volksfrömmigkeit der anderen großen Weltreligionen. Das chassidische Judentum kennt unzählige Wunderrabbis. Im Islam werden nicht nur vom niederen Volk Derwische und andere Persönlichkeiten verehrt, denen übernatürliche Gaben wie die willentliche Versetzung an andere, weit entfernte Orte, die Herrschaft über Geister und Tiere, die Erweckung von Toten zugeschrieben werden. In Pakistan und Indien kommen zu den großen Festen an den Grabstätten heiliger Sufimeister trotz des Risikos von Terroranschlägen Hunderttausende Pilger.
Auf weit zurückreichende Glaubensinhalte vor allem der bäuerlichen Kulturen hat schon der Religionswissenschaftler Mircea Eliade hingewiesen: „Wohl ist in Europa der größte Teil der Landbevölkerung seit mehr als tausend Jahren christianisiert, doch hat sie in ihr Christentum einen großen Teil des vorchristlichen religiösen Erbes eingewoben. Man darf nun nicht glauben, dass die europäischen Bauern deshalb keine Christen seien; aber ihre Religiosität beschränkte sich nicht auf die historischen Formen des Christentums... Bei ihrer Christianisierung haben die europäischen Ackerbauern dem neuen Glauben die uralte kosmische Religion einverleibt.“ (Mircea Eliade: „Das Heilige und das Profane“, 1957)
Diese Art religiöser Kultur ist allerdings im Laufe der letzten Jahrzehnte unwiederbringlich dahin gegangen. Blasiussegen und Leonardiritt, Ignatiuswasser und Walpurgisöl überleben zwar noch in manchen Enklaven, aber doch wesentlich als Folklore. Von der Gnadenwirkung heiliger Gebeine sind nur noch wenige überzeugt, obgleich ein gewisses Glaubenspotential nie verschwindet, trotz des ungebrochenen Säkularisierungstrends.
Es war ein Teil Politikverdrossenheit, vielleicht sogar eine romantische Eingebung verbunden mit antiquarischer Leidenschaft, die mich in den achtziger Jahren zum emsigen Sammler, und schließlich zum Autor von Heiligenerzählungen werden ließ. Der Heiligenkosmos ist ein großes, ein ethnologisch wie kulturhistorisch, politisch wie soziologisch unerschöpfliches weltgeschichtliches Thema. Über einzelne Konfessionen und Religionen hinaus verweisen sie, gleich der Kunst und der Musik, auf das „ganz Andere“, das dem menschlichen Leben seinen einzigartigen Wert verleiht. Aus all dem entstand meine Motivation, einen Heiligenkalender zu schreiben, der weder das Gute und Bewunderswerte, noch das scheinbar Absonderliche und vermeintlich Deviante unterschlägt. 1993 erschien die erste Version in der von Hans Magnus Enzensberger herausgegebenen „Anderen Bibliothek“. Eine dritte, um viele Geschichten und aktuelle Perspektiven erweiterte Fassung ist soeben unter dem Titel „Rebellen Gottes“ im Conte Verlag Saarbrücken erschienen.
Im Prisma der in den achtziger Jahren bei uns populär werdenden Werke von Foucault, Barthes und Derrida las ich die sonderbaren Geschichten, in denen die älteren Viten und Kalendersammlungen schwelgten. Fast durchweg schien mir ihr Subtext Widerstand und Einspruch gegen den je herrschenden Zeitgeist zu sein. Sie malten in bunten Farben die befremdlichsten Lebensläufe, die fast alle in starkem Kontrast zu unseren zeitgenössischen Vorstellungen einer „ordentlichen“ Biographie standen. Begebenheiten wurden da berichtet, über die in der heutigen christlichen Alltagsunterweisung der Mantel des Schweigens gebreitet wird, die aber den Fächer des Menschlichen viel weiter aufspannen, als „gesunder“ bürgerlicher Anständigkeit fassbar ist. Sie enthielten, ob real, ob erfunden, jedenfalls von den Autoren und ihren Lesern geglaubt, jenes Numinose, das bekanntlich sowohl das „mysterium fascinans“ (Anziehung) wie das „mysterium tremendum“ (Schauder) in sich vereinigt.
Die Heiligen sind der „subjektive Faktor“ der Religionen. Und Religionen erzeugen automatisch Institutionalisierung, bringen Vergemeinschaftungen und Kirchen hervor. Das brauchen Menschen quasi als zweite Natur, sie erhalten durch sie seelischen Halt, mentale Kraft und praktische Hilfe, um mit dem Unverfügbaren und Unkontrollierbaren des Schicksals fertig zu werden.
Doch wie alle Institutionen – vom Staat hinunter bis zu den kleinen Ordnungen des Alltags neigen auch die religiösen Gemeinschaften nach einer gewissen Zeitspanne zu Abgehobenheit, Erstarrung, bis hin zur Dekadenz. Dagegen erheben sich – nicht nur im Christentum – periodisch heilige Männer und Frauen, Eremiten, Seherinnen, Heilerinnen, Mystiker, Propheten und Prophetinnen, Wunderrabbis, Derwische, Yogis, Ordensgründer, heiligen Narren, ekstatische Nonnen und mönchische Askesevirtuosen. Ihre Botschaft ist radikal und oft von überwältigender Vehemenz, aber im Unterschied zur nach außen gewendeten Gewalt der Eroberer oder machtbesessener Massenverführer gerichtet an den inneren Menschen. Die Rebellionen der Heiligen verweigern sich in vielfältigsten Artikulationsformen jenen seelenlos gewordenen Regeln, Ritualen und Routinen von Ordnungen, religiösen wie sozialen, die das Geistige, Authentische, Kreative im Menschen ersticken und abtöten. Dieser Widerstand kann sich aggressiv nach außen wenden, kann wiederum äußere Gewalt gebären. Man denke nur an die hussitischen Taboriten, die Apostelbrüder Fra Dolcinos oder an jenen Antônio Conselheiro, der 1897 im Norden Brasiliens zur Ursache des von Vargas Llosa geschilderten „Kriegs am Ende der Welt“ wurde. Der Grat entlang der Abgründe zerstörerischer Vernichtungsphantasien ist sehr schmal. In der Imagination der Volksfrömmigkeit ritten auch St. Jakobus oder der heilige Georg an der Spitze von Ritterheeren gegen Ungläubige, Heiden oder Ketzer in die Schlacht. Die überwiegende Zahl der christlichen Heiligen jedoch führt den „heiligen Krieg“ gegen das Böse im eigenen Herzen. Sie vereinen die Entschiedenheit des Täters mit den Leiden und Qualen des Opfers in der eigenen Person.
In der modernen westlichen Kultur allerdings werden zunehmend authentische Sakralkulturen durch Surrogate ersetzt. Die Sehnsucht nach dem Beistand überirdischer Mächte sucht sich in der globalisierten, vernetzten Gesellschaft neue Quellen, etwa im spirituellen Supermarkt der Esoterik, der mit Magietraditionen und Mythologie spielenden Fantasy-Literatur, bei neuheidnischen Natur- und Ökokulten, in absonderlichen Sekten und Geheimbünden, bei Geistheilern, Astrologen oder dem Heer der Okkultisten unterschiedlichster Provenienz.
Die fromme Literatur der letzten Jahrzehnte hat ebenso wie ein dem Zeitgeist hinterherlaufender pastoraler Modernismus diesen Trend unfreiwillig verstärkt. Unter dem Druck rationalistischer, psychoanalytischer und naturwissenschaftlicher Deutungsmuster waren auf fast allen religiösen Diskursfeldern die Entmythologisierer in der Offensive. Der Tradition wurden die vertrauten Glaubensinhalte, die Märchen und legendenhaften Elemente, die alten Riten und Bräuche ausgetrieben. Im Gefolge des Vatikanischen Konzils (1962-1965) verstärkte sich diese Tendenz. Mit Kalenderreformen zugunsten eines einheitlichen Todestagsprinzips, das zu vielen ungewohnten Umdatierungen führte, und der Streichung historisch zweifelhafter Heiliger zerrüttete man das klassische System. Zudem verleitete der Siegeszug der Mittelstandsgesittung bis weit in die bäuerlichen und Arbeiter-Milieus hinein die volksnahe Seelsorge und ihre Textlieferanten zur Verschönerungsrhetorik. Anstößiges, Sonderbares, Skandalöses in der Heiligenliteratur wurde getilgt. Das phantastische Material an Obsessionen, Devianzen, paranormalen Geisteszuständen, Mirakeln und algolagnischen Biographien wurde so lange gesiebt und verdünnt, bis nur noch der philanthropische Gesinnungsappell zur dringenden Weltverbesserung übrig blieb – der ideelle Gesamtchrist als Mischung aus Sozialarbeiter, Ökoaktivist und Feministin.
Der (nach Selbstauskunft atheistische) Frankfurter Sozialpsychologe Alfred Lorenzer beklagte 1981 in einem aufsehenerregenden Text den „Vandalismus“ des Zweiten Vatikanischen Konzils, seine „Phantasiezerstörung, seine kontraemanzipatorische Unterwerfungsgeste unters schlechte Bestehende“. (Alfred Lorenzer: „Das Konzil der Buchhalter – Die Zerstörung der Sinnlichkeit“, 1981) Sein Einspruch: Die Religion als „sinnliches Symbolsystem der nicht sprachunterworfenen Sehnsüchte und Wünsche“ zerstört sich selbst, wenn sie sich zur reinen Weltanschauung wandelt. Wenn sie den Kosmos religiöser Imagination auf institutionell fundamentierten Moralismus reduziert.
Auch wenn die religiösen Symbolsysteme weltweit in langsamer Zersetzung begriffen sind, der sakrale Raum der Mythen, Legenden und Riten gehört immer noch für einen ziemlich großen Teil der Weltbevölkerung zu einer der wichtigsten Orte überfamilialer (sekundärer) Sozialisation – ein gesellschaftlich unersetzbarer Prozess. Wo er scheitert, ist das Gelände frei für Selbstzerstörung und totalitäre Ideologien, die sich, wie der terroristische Islamismus, mit den Gewändern des Religiösen maskieren oder verkleiden. Fanatischer Fundamentalismus hasst meist noch mehr als die Andersgläubigen die Kulturen der Volksreligiösität. Von den Bilderstürmern in Byzanz über den frühen Protestantismus bis zu den muslimischen Salafisten zieht sich die Feindschaft rigoroser Propagandisten gegen die anarchische Frömmigkeit der kleinen Leute, die stets die zugleich befremdliche wie anziehende Botschaft der Heiligen ehrfurchtsvoll, aber oft in „abergläubischen“ Formen adaptierten und mit alten heidnischen Ritualen und Bräuchen vermischten. Wenn Wallfahrten und Kirchenfeste überhand nehmen, wenn Pilgermassen zu heiligen Grabmälern den Normalverkehr behindern, wenn aus den Ritualen der Verehrung Feste der Alltagsunterbrechung werden, dann ärgert das die Reinheitsfanatiker, aber auch Bürokraten und Ökonomen; und nicht selten jene Theologen und Klerikereliten, die nichts mehr als den Kontrollverlust befürchten. Ein nichtchristliches Beispiel: In Saudiarabien ließ man in den 1990er Jahren mit dem Argument, es sei ein „Ort des Götzendiensts“, das über die Zeiten erhaltene Wohnhaus Mohammeds einreißen. Statt seiner ist an diesem Ort eine öffentliche Toilette gebaut worden. Das sanierte und von historischen Reminiszenzen weitgehend gesäuberte Mekka macht nach dem Befund sensibler muslimischer Städteplaner mehr den Eindruck eines überdimensionierten amerikanischen Einkaufszentrums als einer heiligen Stadt. (Steve Coll: „Die Bin Ladens – eine arabische Familie“, 2008) Der katholischen Kirche und anderen christlichen Religionsgemeinschaften gelang es historisch immer wieder, die Impulse von unten aufzunehmen und kreativ weiterzuentwickeln.
Karol Wojtyla, kampferprobt im Widerstand gegen den kommunistischen Totalitarismus, erfahren in der Kommunikation mit den polnischen Volksmassen, versuchte als Papst Johannes Paul II. der Kirche neuen Optimismus durch neue Vorbilder einzuhauchen. Als probates Mittel nutzte er als erster Pontifex seit Pius X. wieder ausgiebig die Kanonisation. In seiner Amtszeit wurden nicht weniger als 1338 Seligsprechungen und 482 Heiligsprechungen vorgenommen, mehr als doppelt so viele als in den vierhundert Jahren zuvor. Darunter finden sich große Zugeständnisse an nationale und regionale Traditionen, etwa des polnischen, irischen, lateinamerikanischen oder arabischen (maronitischen) Katholizismus. Vor allem aber sind Vertreter der „Ecclesia militans“, der kämpfenden Kirche, zur Heiligenwürde emporgehoben: Märtyrer der Mission und des Widerstands (Maximilian Kolbe, Edith Stein, koreanische, vietnamesische und chinesische Märtyrergruppen), Opfer protestantischer Katholikenverfolgungen, Vorbilder heroischer Nächstenliebe (Mutter Teresa, Maria Euthymia Üffing) oder Ordensgründer wie Agostino Roscelli, Joseph Vaz, Katharine Drexel, Paulina „vom Herzen Jesu im Todeskampf“ oder Josemaría Escrivá (Opus Dei).
Unter Benedikt XVI. wurde diese Praxis fortgesetzt. Eine hohe Zahl an Gruppen-Seligsprechungen entfällt auf japanische Blutzeugen (113) und die Märtyrer des spanischen Bürgerkriegs (über 500). Ansonsten dominieren Ordensgründer, Frauen und Männer, die in der Regel wegen ihrer „heroischen Tugend“ beatifiziert werden. Dies meint selbstlose, eigenes Leibeswohl hintan stellende Nächstenliebe oder rastloses, aufopferungsvolles Engagement und unermüdliche Organisationsarbeit für die Kirche.
Auch Papst Franziskus verficht bei den Kanonisationen diese Linie. Wie sehr sich solche Politik mit dem liturgischen Alltag der Gemeinden verbinden kann, ist allerdings nur zu einem geringeren Teil zentralistisch zu steuern. Darüber werden mannigfache historische, regionale, ethnische und andere kulturelle Faktoren entscheiden.
Ob es ihnen in der Gegenwart gelingt, erleben wir als zeitgenössische Zeugen.

Der Autor hat soeben im Conte Verlag, Saarbrücken, sein Buch „Rebellen Gottes – Geschichten der Heiligen für alle Tage“ veröffentlicht.“

 

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