Titelthema 5/2016

 

Und das Wort ist nochmals Fleisch geworden

Barmherzigkeit statt Drogen: Die geistliche Gemeinschaft „Familie der Hoffnung“ mit ihren Fazendas da esperanza

von Jürgen Liminski

 

André Marques ist der Manager von Gut Neuhof. Dort leben derzeit dreizehn Jungs, die aus den Drogen raus wollen. Durch Gebet und Arbeit. Sie wollen ein neues Leben leben, ein wirkliches. André weiß, wie sie sich fühlen. Er war zwölf Jahre, als seine Drogenkarriere begann. Und mit siebzehn landete er in einer Fazenda da esperanza, einem Bauernhof der Hoffnung, so wie Gut Neuhof bei Berlin.
Es begann klassisch. Er war gerade sieben Jahre alt, da ließen seine Eltern sich scheiden. Der Vater war „alkoholkrank“, sagt André mit leiser Stimme, und er habe viel geweint damals. Seine zwei kleineren Geschwister blieben bei der Mutter, er beim Vater. Seine Oma wohnte in derselben Straße, fast gegenüber. Sie kochte für ihn. Und für den Vater, wenn er zuhause war. Oft holte er ihn von der Straße, brachte ihn nach Hause, „immer unter Tränen, aber ich konnte ihn doch nicht in der Gosse lassen“. Sie hatten ein sicheres Einkommen, der Familie gehörten ein paar Häuser und von den Mieten konnten sie leben. Er kümmerte sich um die Buchhaltung, um Reparaturen, um Putzdienste. Er managte. Die Schule erledigte er nebenher.
Als er zwölf war, suchte er wieder den Vater, fand ihn halb bewusstlos, schleppte ihn nach Hause, legte ihn ins Bett und am nächsten Morgen sagte er ihm: „Ich geh jetzt, ich ertrag’ das nicht mehr.“ Auf der Straße traf er einen Freund, der ihm „ein Mittel zum Vergessen“ gab: Marihuana. Durch ihn lernte er die Szene im Viertel kennen und den Herrn der Szene. Der erkannte seine Fähigkeiten und engagierte ihn als Manager des Drogenhandels. Dazu gehörte auch die Verwaltung der Korruption. Polizisten und Anwälte hielten die Hand auf. Händler boten ihren Stoff, Konsumenten kauften. „Es hatte alles seine Ordnung.“
André trug jetzt Anzüge und ging in die Schule. Den Herrn nannte er Opa. Opa verkaufte nur Marihuana und Kokain. Das allerdings reichlich und seit Jahrzehnten. Das ging zwei Jahre so. Dann, „mit fünfzehn kam Crack. Der mir das gab, lebt heute nicht mehr“. André nahm es drei Tage hintereinander. „Du lebst nicht, Du willst nur noch rauchen.“ Der Opa versuchte, ihn davon abzuhalten. „Das ist eine Gefahr für meine Leute, der Einsatz ist zu hoch, das zieht Gewalt an.“ André hörte nicht mehr auf ihn, sie trennten sich. André rutschte in andere Kreise, in die Kriminalität. Er stahl für Crack. Alles drehte sich um die Droge. In lichten Momenten dachte er an seinen Vater, seine Mutter, seine Oma, seine kleinen Schwestern. „Meine Familie hat mich nie fallenlassen.“ Er ging zu seiner Mutter und sie überredete ihn zu einer Therapie. Die Klinik lag einige Kilometer außerhalb der Stadt, völlig abgeschieden. Nach einer Woche floh er. „Ich bin wieder da“ – für die Mutter war es ein Schock.
Er stürzte noch tiefer in die Crack-Szene, putschte sich auf, aß nichts, blieb drei, vier Tage ohne Schlaf, beging Raubüberfälle, stahl Autos, Fahrräder, Handtaschen. Einmal kam er nachts nach Hause, seine Mutter saß im Wohnzimmer, den Rosenkranz in der Hand. Sie sagte, was sie oft sagte: „Junge, du wirst nicht sterben, ich werde dich noch als Menschenfischer sehen.“ Vor ihr rauchte er nicht. Immer wieder kam Polizei, sie suchten ihn und die anderen aus der Drogenbande. Dann weinten die Schwestern, die Oma auch. Der Vater trank jetzt schon am frühen Morgen. An Andrés siebzehnten Geburtstag kamen die anderen, Pistolen in der Hand. Er hatte ein Fahrrad von ihnen verkauft für Crack. Jetzt wollten sie ihn erschießen, fanden ihn aber nicht. Sie zogen wieder ab, drohend, er werde ihnen nicht entkommen.
Das Leid der Familie, ihre Angst um sein Leben rührte ihn. Eine Tante kannte die Mutter von Alejandro, einem Tierarzt, der nach vierzehn Jahren Kokain ruiniert war und in einer Fazenda den Weg zurück gefunden hatte. Sie sprachen mit Alejandro und André ging nach Sergipe, der damals dritten Fazenda in Brasilien, 250 Kilometer entfernt. Heute gibt es 46 Fazendas im ganzen Land. „Sie waren erleichtert, als ich im Bus saß“, erinnert sich André, „das war am 28. März, um zehn Uhr abends rauchte ich meine letzte Marihuana, am 29. März 1999 wurde ich wiedergeboren“.
Wir sitzen in einer Freihalle im Hof Pedrinhas nahe der Stadt Guaratingueta, etwa 180 Kilometer südlich von São Paulo. Pedrinhas war die erste Fazenda da esperanza, die erste Farm der Hoffung. Sie ist heute auch die größte, dort leben 143 Jugendliche. Sie arbeiten auf dem Feld, betreiben Viehzucht mit Rindern, Hühnern, Enten, Ziegen. Gegründet wurde Pedrinhas vor dreißig Jahren, das Jubiläum war im November 2014 Anlass für ein großes Treffen aller Höfe, mittlerweile sind es 93 in dreizehn Ländern. In Europa unterhält die junge Bewegung zehn Höfe, fünf davon in Deutschland – ein sechster Hof wird in diesem Jahr gegründet. Mehr als dreißigtausend meist junge Männer und über zehntausend junge Frauen haben die Höfe geheilt verlassen. Die Rückfallquote liegt bei sechzehn bis zwanzig Prozent, festgestellt von unabhängigen Wissenschaftlern, zum Beispiel Professor Freising von der Uni Köln. Bei normalen, gängigen Entzugstherapien beträgt die Rückfallquote weit über neunzig Prozent. Einer der zwei Gründer der Fazendas, der Franziskanerpater Hans Stapel, genannt Frei Hans, erklärt das so: „Wir versuchen zu heilen, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Und wirklich heilen tut nur die Liebe.“ Die Säulen des „Heilsplans“, des Konzepts der Höfe, sei einfach: „Keine Ersatzdrogen, keine Medikamente, keine Psychologen, kein Sex und kein Alkohol – dafür ein Jahr lang praktische Arbeit auf dem Feld, in Obstplantagen oder Fabriken und ein auf Gott ausgerichtetes Leben. All das in Abgeschiedenheit von der Welt und in Gemeinschaft mit anderen Suchtkranken. Die Befreiung von der Droge ist zuerst Versöhnung mit sich selbst.“  
Viele Geheilte entdecken eine geistliche Berufung. Seit dem 24. Mai 2010 ist die Bewegung mit dem Namen „Familie der Hoffnung“ als geistliche Gemeinschaft von der katholischen Kirche anerkannt. Die Nachfrage nach Bauernhöfen aus aller Welt steigt, vor allem seit Benedikt XVI. 2006 die erste Farm besuchte. Heute zählt die Gemeinschaft rund sechshundert Mitglieder, viele leben zölibatär, stehen total zur Verfügung. André ist einer von ihnen. „Der Besuch des Papstes war wie ein Stempel,“ sagt Frei Hans. „Die Laienkongregation verstand, dass dies nicht eine Gründung für Drogenabhängige war, sondern für alle Menschen, die die Hoffnung verloren haben. Eltern, Priester, Schwestern, ja die Gesellschaft ist heute oft so hoffnungslos und deshalb sind die Fazendas moderne Wallfahrtsorte, wo wir Jesus wieder unter uns finden.“ Diese pastorale Weite ist es, warum eine päpstliche Stiftung wie „Kirche in Not“ die Fazendas finanziell unterstützt und dafür sammelt. Denn von den Produkten der Bauernhöfe allein können die jungen Leute nicht leben. Die Fazendas sind auf Spenden angewiesen. In diesem Jahr läuft eine große Kampagne mit neuen Plänen für Altersheime und Kindergärten – unterstützt von Papst Franziskus.
Es sind nicht immer harte Drogen wie Heroin oder Crack. Auf den Fazendas für die Frauen in Deutschland sind fast alle Mädchen magersüchtig. Andreas D., im elften Monat auf Gut Neuhof, war internetsüchtig. Er ist jetzt auf der Suche nach Sinn. Auf jeden Fall will er das Jahr beenden. Niemand zwinge ihn dazu, man kann immer gehen, wenn man nicht mehr will. Aber die Freude und Zufriedenheit, mit der die Leiter der Höfe ihn und andere „schwierige Jungs“ behandeln, beeindruckt ihn. „Vielleicht ist das Liebe, weiß nicht“, sagt er, und  „vielleicht finde ich auch das, was die Gott nennen“.
André fand Gott auch nicht gleich. Aber er spürte, dass da jemand auf ihn wartete. Die Lebensgeschichten der anderen waren nicht besser als seine, er sah Licht, kleine Punkte der Hoffnung in seinem Leben. Er war siebzehn und wusste: „Wenn ich jetzt zurückkehre, bin ich in ein paar Tagen tot“. Nach zwei Tagen schrieb er seiner Mutter: „Ich bleibe.“ Es war dennoch nicht einfach. Von den dreizehn Neuen gingen in den ersten drei Monaten zehn weg.
In diesen drei Monaten fand er zu geordneter Arbeit zurück. Um fünf Uhr aufstehen, um sechs Gebet, Meditation, Lesen, um sieben Frühstück, von acht bis zwölf Arbeit. Für ihn war es die Arbeit mit Hühnern, Enten und Gänsen. Bis 14 Uhr war Pause, dann wieder drei Stunden im Hühnerstall, anschließend eine Stunde Sport, Angeln, Freizeit und um 18 Uhr Messe. Nach dem Abendessen wieder Freizeit bis 22 Uhr. Die Tage waren geordnet, der Rhythmus half ihm, neue Gewohnheiten zu gewinnen und alte zu vergessen. Nach den ersten drei Monaten vertrauten sie ihm die Aufgabe des Koordinators für ein Haus an. „Ab da musste ich Beispiel geben. Aber die Verantwortung gab mir Vertrauen zurück, sie stärkte mein Selbstwertgefühl, meine Selbstachtung. Das ist die Grundlage für Vertrauen in die anderen.“
Nach einem Jahr besuchte er seine Mutter. Von seiner früheren Bande waren sechzehn Jungs inzwischen erschossen, von anderen Drogenabhängigen, bei Bandenkriegen oder von der Polizei. Er blieb nur wenige Tage, ging wieder zur Fazenda zurück und verließ sie, wie alle, die geheilt worden sind, nach drei Wochen, um die „Dinge aus dem alten Leben zu regeln“. André erkannte, dass nicht die Drogen das Problem waren, sondern die Beziehungen in der Familie, die er nicht managen konnte. Er ging zum Vater, fand ihn betrunken. Aber statt den Schmerz mit Drogen zu betäuben, ließ er den Tränen freien Lauf. „Ich muss ihn lieben, wie er ist“, wiederholt er den Satz, den er in der Fazenda gelebt hat.
Das Haus war verdreckt, das Dach undicht. Jetzt kam ihm zugute, was er auf der Fazenda alles gelernt hatte. Er säuberte den „Stall“ des Vaters, dichtete das Dach ab, entsorgte die Flaschen. „Kannst Du mir Schnaps kaufen?“, fragte der Vater. André wollte dem ersten Impuls nachgeben und nein sagen. Aber dann ging er los, kaufte Wein und sagte sich: „So wie er ist.“ Statt Vorwürfe zu machen, nahm er ihn in die Arme. Der Vater hat ihn nie wieder nach Schnaps gefragt und nach drei Jahren hörte er ganz auf zu trinken. Ein Onkel, der auch Alkoholprobleme hatte, kam durch André in eine Fazenda. Auch er ist heute geheilt. Aus seinem alten Drogenmilieu brachte er acht Jungs in die Fazendas.
Frei Hans hat viele solcher Fälle erlebt. „Das meistgebrauchte Wort heute ist Liebe. Aber wenn sie wirklich gelebt wird, ist das eine Revolution.“ Michael Sauer, der mit fünfzehn Jahren Banken in Deutschland ausraubte, weil er Geld für Heroin brauchte, zwölf Jahre im Gefängnis saß, dann abstürzte und in die Fazenda Gut Neuhof kam, „um zu sterben“, ist so eine persönliche Revolution. Gabriela ist auch eine. Ihren Vater hat sie nie gekannt, ihre Mutter war Prostituierte. Sie landete mit drei Jahren in einem Kinderheim, mit neun Jahren auf der Straße, nachdem sie im Heim missbraucht worden war. Anfangs bettelte sie um Essen, dann fing sie an zu stehlen, nahm Drogen, um den Hunger zu betäuben, verkaufte ihren Körper. Auf der Polizeiwache wurde sie vergewaltigt. „Ich hatte immer die Sehnsucht nach einer Familie, nach einem Haus, obwohl ich gar nicht wusste, was das ist.“ Sie verfällt dem Crack, vegetiert, begleitet Männer in Hotels. Mit sechzehn wird sie schwanger. „Ich habe Gott gehasst, ich dachte, es ist alles vorbei, alle hassen mich. Ich hatte Schuldgefühle, weil ich dachte, ich allein hätte das alles provoziert. Ich wollte keine Beziehung, weil ich Angst hatte vor Enttäuschungen.“ Das Kind will sie abtreiben, „ich konnte doch nicht geben, was ich nicht bekommen habe. Ich konnte doch nicht lieben“. Bei Rangeleien mit der Polizei hält sie den Bauch hin, hofft, dass Schläge zu einer Fehlgeburt führen. Aber ein Polizist bringt sie ins Krankenhaus und dort ist eine italienische Ordensschwester, Ernie. Sie hilft ihr bei der Entbindung und nimmt das Kind, das zur Adoption freigegeben werden soll, in das Schwesternhaus. Schon einen Tag später läuft Gabriela weg, zurück zum Drogenplatz. Schwester Ernie sucht sie auf, jeden Tag. „Sie erzählte mir von einer Maria Magdalena, aber ich kannte die Bibel nicht.“
Schließlich geht Gabriela auf den Vorschlag ein, auf einer Fazenda von Drogen und Prostitution los und zu einem neuen Leben zu kommen. Ein Zimmer, ein Bett, ein Schrank, der gedeckte Tisch – alles war neu für sie. Sie hatte Sehnsucht nach der Straße, nicht nach Männern, aber nach der Unordnung, nach der Wildheit des Lebens. Die Sehnsucht  blieb und nach einem Jahr riet ihr Frei Hans: „Schau in dich und dort suche, was Dir fehlt.“ Sie wehrte sich, schloss lange die Augen und sah ihr Kind. Das war die Sehnsucht. Sie gingen zu Schwester Ernie. Die hatte das Kind nicht zur Adoption freigegeben, es war bei den Schwestern geblieben, weil die Schwester hoffte, dass die Mutter wiederkäme. Der Kleine heißt Gabriel, heute ist er acht Jahre alt, geht in die Schule und sagt zu Gabriela: „Du bist die beste Mama der Welt.“ Gabriela hat keine großen Pläne. „Ich bitte Gott, dass ich treu und clean bleibe und dass er mir die Kraft gibt, besser zu werden. Ich will Liebe zurückgeben.“ Das tut sie, sie erfüllt Leitungsfunktionen in der Fazenda. „Das ist mein Zuhause, die Familie der Hoffnung und mein Sohn.“
„Es ist das gelebte Wort“, sagt Frei Hans, „das gelebte Evangelium, die Liebe. Sie heilt. Das Wort ist in diesen Menschen nochmals Fleisch geworden.“ Und mit der Heilung sei es nicht zu Ende. Viele der Jugendlichen seien später in der Gesellschaft nicht nur Zeugnis der Liebe, sondern wirkten in ihren Berufen zum Wohl der Menschen. Da sei Luciano. Vor zwanzig Jahren handelte er mit Drogen und Waffen, stahl Autos und Schmuck. Er brachte es zum Anführer einer Gang. Er hatte Führungstalent. In den Fazendas lernte er einen neuen Geist kennen. Nach seinem Jahr ging er weg und man hörte nichts mehr von ihm. Vor ein paar Wochen habe er, Frei Hans, auf dem Konto eine Spende von umgerechnet zehntausend Euro gesehen. Bei größeren Beträgen rufe er immer selber an, um sich zu bedanken. Luciano ist am Hörer. Die Freude ist groß. Luciano beschließt spontan, von Rio nach Guaratingueta zu fliegen – mit seinem Privatjet. Er erzählt die halbe Nacht, wie er nach der Fazenda ein Studium absolvierte, eine Klinik für Augenmedizin aufbaute, Ärzte um sich scharte, um mit Lasermethoden Operationen in der ganzen Welt durchzuführen. Mittlerweile hat er unzähligen Menschen die Augen geöffnet, nicht nur im Gesicht, sondern auch im Geist. „So wie die Fazendas bei mir.“ Demnächst stehe eine Afrika-Reise auf dem Programm, in Mosambik gebe es nur zwei Augenärzte, die Operationen wie er durchführen könnten. Dort wolle man in wenigen Wochen zweitausend Kranke operieren.
Oder Ricardo: Als kleines Kind sei er adoptiert worden und bei den ersten Schwierigkeiten hätte die Oma gesagt, „das hat er nicht von uns“. Er lief weg, lebte auf der Straße, schloss sich einer Bande an, rutschte in die Kriminalität. Aus einer Schießerei bleibt er als einziger Überlebender der Bande übrig und wird mit Schusswunden ins Krankenhaus gebracht. Das Sozialgericht gibt ihm eine Chance. Er solle auf eine Fazenda. Damals ist er vierzehn. Nach einem Jahr bleibt er, wird Verantwortlicher, besucht die Schule, macht Abitur, fängt ein Studium an und geht in die Politik. Heute ist er in einem Bundesland Brasiliens der verantwortliche Beauftragte für die Drogenbekämpfung.
Die neue geistliche Familie der Hoffnung ist eine junge Bewegung und hat doch schon so viele Leben gelebt. Die Hoffnung, die sie vermittelt, hat abertausende Gesichter. Sie alle eint der Geist der Liebe, die gelebte Barmherzigkeit.


Artikel kostenlos als PDF herunterladen