VATICAN-magazin

Die Kirche ist jung

Auf der Bank der Opposition

von Rudolf Gehrig

Es war an einem frühen Abend im April, als Mama ins Zimmer kam. Ich war elfeinhalb Jahre alt, mein zwei Jahre jüngerer Bruder und ich waren bereits im Bett. Wir teilten uns ein Zimmer, und Mama hatte uns bereits mehrmals ermahnt, dass wir endlich ruhig sein und schlafen sollten, doch nun hatte sie genug. Als Hauptübeltäter hatte sie mich ausgemacht und ehe ich mich versah, hatte sie mich schon aus dem Bett herausgezogen und in ihr Schlafzimmer geschickt. Das war damals die ultima ratio: Wenn wir keine Ruhe gaben, musste einer von uns ins elterliche Ehebett, bis Mama und Papa irgendwann selbst schlafen gingen und einen zurück ins eigene Bett schickten. Bis dahin war der brüderliche Spielkamerad längst im Land der Träume.


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