VATICAN-magazin
Foto: Xpress

23. August 2015

„Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein“ (Mk 15,33). So beginnen die ganz großen Geschichten. Homer, Dostojewski, García Márquez erzählten in diesem Duktus; Michelangelo hat so gestaltet, Caspar David Friedrich so gemalt, Pasolini so gefilmt. Eine Landschaft des angekündigten Todes. Mysteriöse Ereignislosigkeit, die schon voll steckt vom Dramatischen. Es braucht noch ein Atemholen. Ein Blick auf den Tatort, auf den Zeitpunkt, auf die Banalität der letzten Zeugen, dann naht schon das Unaufhaltsame. Markus ist kein Romancier und geht gleich über zu den Fakten (Mk 15,33–39): der Ruf des Gottverlassenen, der Name Elija, der Essigschwamm, das Ende. Jedes Detail abgrundtief.


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