VATICAN-magazin

Christliche Kunst

Der standhafte „miles Christianus“

Der Tod war stets ein Darstellungsmotiv in der christlichen Kunst. Nimmt man mit „Ritter“ und „Teufel“ noch zwei weitere Motive dazu, ergibt sich die Dreiergruppe „Ritter, Tod und Teufel“. Das ist der Titel eines der berühmtesten Kupferstiche des großen Albrecht Dürer

von Natalie Nordio

Albrecht Dürer: „Ritter, Tod und Teufel“, Kupferstich, 1513.
Foto: Xpress

Einen Großteil der Bildfläche nehmen Pferd und Reiter ein. Beide sind ganz nah an den unteren Bildrand gerückt und beanspruchen fast die gesamte Breite des Druckes. Der nicht mehr ganz junge Ritter sitzt in aufwendiger Rüstung, das Visier seines Helms nach oben geschoben, den Blick nach vorne gerichtet, kerzengerade, mit geschwellter Brust und lang gestrecktem Bein im Sattel. Nicht minder edel als der Reiter ist sein Ross, dessen gebogener Hals es besonders stolz und elegant erscheinen lässt. Die in den Beinen und am Rumpf deutlich hervortretende Muskulatur unterstreicht die Eleganz und Kraft des Tiers zusätzlich. Wie sein Reiter blickt es nach vorne, die Ohren neugierig gespitzt und die Nüstern gebläht, beschreitet es mutig den von seinem Herrn vorgegebenen Weg.


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