VATICAN-magazin

Christliche Kunst

Die Laterne des lieben Gottes

Vor achthundert Jahren begann man mit dem Bau der Kathedrale von Metz. Vor einem halben Jahrtausend dann die Vollendung – nach rund dreihundert Jahren Bauzeit. Der gotische Prachtbau ist ein Juwel, das wegen seiner einzigartigen Kirchenfenster auch „Edelstein Lothringens“ genannt wird

von Natalie Nordio

Die Kathedrale von Metz Außenaufnahme.
Fotos: Xpress

Im lothringischen Metz existierte bereits im fünften Jahrhundert ein erstes, dem heiligen Stephanus geweihtes Oratorium – und damit so gut wie seit Beginn der Verehrung dieses Heiligen überhaupt. Diese hatte Anfang des Jahrhunderts um das Jahr 415 eingesetzt, nachdem dem Priester Lucianus im Traum befohlen worden war, sich auf die Suche nach den Gebeinen des Heiligen zu begeben. Er fand diese. Ein regelrechter Boom der Heiligenverehrung war die Folge, und die Reliquien des Stephanus verteilten sich über die christliche Welt und erreichten alsbald auch die Stadt Metz, die bereits seit dem dritten Jahrhundert Bischofssitz war. Dass das Oratorium im Jahr 451 als einziges Gebäude den Angriff Attilas und seiner Hunnen unbeschadet überstand, ist nur eine von vielen mystischen Geschichten und Legenden, die mit dem Metzer Gotteshaus verbunden sind.


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