VATICAN-magazin

Disputa

Die Lage ist ernst

Der emeritierte Papst und seine Analyse der Missbrauchskrise

Der emeritierte Papst hat nochmals das Wort ergriffen. Das hat er nur getan, weil er weiß, wie ernst die Lage ist. Benedikt XVI. wusste, wie der kirchliche Mainstream in seiner Heimat darauf reagieren würde. Überall in der Welt haben viele die Stichworte, die er zur Missbrauchskrise geliefert hat, mit großer Dankbarkeit aufgenommen. Es mag den halb-, in- oder quasioffiziellen Medien der Deutschen Bischofskonferenz gar nicht gefallen: Auch im deutschsprachigen Raum ist man froh, dass endlich jemand deutlich sagt, worum es geht: Dass die Missbrauchskrise etwas mit der Glaubensschwäche und der sittlichen Verwahrlosung zu tun hat, die auch Teile des Klerus und der Orden in und nach der 68er-Zeit befallen hat.

Papst Benedikt XVI.
Foto: Xpress

Die „Sexuelle Revolution“ und ihr Scheitern

Ein Alt-68er zum befreiend klaren Ton der letzten Botschaft Papst Benedikts

von Albert Christian Sellner

Ein Gespenst geht um in der Welt. Der Popanz ist das Schreckgespenst einer Umkehr und, schlimmer noch, einer drohenden Bekehrung Europas, das sich gerade mit einem Aufschrei der Entrüstung über Benedikt XVI. entlädt und Luft macht. Denn der Papa emeritus hat es gewagt, wenige Tage vor seinem 92. Geburtstag die 68er für die sexuelle Verwilderung des Zeitgeists verantwortlich zu machen! Soweit ich das überblicken kann, hat der Ex-Pontifex recht.


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