VATICAN-magazin

Literatur mit Geist und Seele

Der Anarch

Ernst Jünger: Vom Abenteuer, Abstand zu halten

von Stefan Meetschen

Es hat sich herumgesprochen, dass der Jahrhundert-Schriftsteller Ernst Jünger, der 1998 im Alter von 102 Jahren starb, kurz vor seinem Tod in die katholische Kirche aufgenommen wurde: In Wilflingen, am Fuße der Schwäbischen Alb, fern des großen Trubels. Für viele war die Kunde dieser Konversion eine handfeste Überraschung, für andere nicht. So schreibt Heimo Schwilk in seiner Maßstäbe setzenden Biographie („Ernst Jünger: Ein Jahrhundertleben“): „Die Entscheidung für den Katholizismus bezeichnet zugleich Heimkehr und Aufbruch. Jünger hatte immer schon, auch familiengeschichtlich, eine starke Affinität zum Katholischen, besonders nach dem Ersten Weltkrieg, als ihn Huysmans' Konversion inspirierte. An der Schwelle zum 21. Jahrhundert, von dem Jünger eine Vergeistigung erwartet, wird die katholische Kirche nun überraschend zu einem möglichen Träger neu-alter Spiritualität.“


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