VATICAN-magazin

Christliche Kunst

Göttliches Licht, in Form gegossen

Vor allem im goldenen Oktober, wenn die Herbstsonne tief steht, strahlen die bunten Glasfenster in unzähligen Kirchen wieder um die Wette. Aber wie hat sich diese feinfertige Technik überhaupt entwickelt?

von Natalie Nordio

Detail aus der „Himmelfahrt Christi“, Glasmalerei um 1120, Kathedrale Saint-Julien, Le Mans.
Foto: Xpress

Die Sainte Chapelle in Paris ist für sie berühmt und auch Notre Dame hat sie, genauso wie das Straßburger Münster oder der Kölner Dom. Letzterer hat sie sogar in Hülle und Fülle: farbige Kirchenfenster. Johann Wolfgang von Goethe war von dem Zauber der bunten Glasscheiben, die in allen Farben des Regenbogens in unzähligen Kirchenschiffen um die Wette strahlen, so fasziniert, dass er sie eigens in einem Gedicht mit dem Titel „Gedichte sind gemalte Fensterscheiben“ erwähnt. In den zwei Strophen beschreibt Goethe das Phänomen der Kirchenfenster, deren Glasscheiben von außen grau, trüb und matt erscheinen. Ein Eindruck, der sich von innen schlagartig ändert, denn:


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