VATICAN-magazin

Foto-Essay

Gräuel An Heiliger Stätte

Keine Bibel der Armen – sondern höchste Theologie des entweihten Tempels in Bildern der Doppelkirche von Schwarz­rheindorf am Fuß des Siebengebirges

Text: Benjamin Leven, Fotos: Paul Badde

Die Doppelkirche St. Maria und St. Clemens wurde 1151 geweiht.

Dort, wo die Ausläufer des Mittelrheintales sich zur Kölner Bucht hin weiten, auf dem letzten Hügel, bevor das Rheinland flach wird, in Schwarzrheindorf bei Bonn, befand sich im zwölften Jahrhundert das Hofgut Arnolds von Wied, Kölner Erzbischof und Reichskanzler unter König Konrad III. und Kaiser Friedrich Barbarossa. 1147 bis 1149 nahm er am Zweiten Kreuzzug teil, sah Jerusalem und Konstantinopel. Zurückgekommen, ließ er in Schwarzrheindorf eine prachtvolle, der Gottesmutter und dem heiligen Clemens geweihte Doppelkapelle errichten, einen zweigeschossigen Zentralbau nach dem Vorbild der Aachener Pfalzkapelle Karls des Großen, und der Kirche des Heiligen Grabes in Jerusalem. Aber auch an die Hagia Sophia in Konstantinopel, die damals prachtvolle und größte Kirche der Christenheit, gemahnt der Bau.


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