VATICAN-magazin
Foto: Xpress

Prahlerei ist keine Frankfurter Erfindung. Messe- und Kaufmannsstadt seit ehedem, Knotenpunkt der wichtigsten Verkehrswege schon im Zeitalter der Eselskarren und noch heute im Zeitalter der digitalen Wirtschaft und Kommunikation, politisch bestens vernetzt mit Kaisern, Kanzlern und Präsidenten sowie bis heute Stadt des Geldes und des Handels, kann man sich ein gewisses Understatement leisten. Der Hang zum gepflegten Untertreiben hat auch auf Frankfurts Katholiken abgefärbt. Nun gut, die bis 1917 einzige katholische Pfarrkirche der Stadt als „Dom,“ gar „Kaiser-Dom“ zu bezeichnen, mag etwas dicklippig sein, da wahrscheinlich in puncto Größe viele Stadtkirchen mittlerer schwäbischer Reichsstädte mithalten können und bezüglich des kunsthistorischen Werts manche altbayrische Dorfkirchen nur müde lächeln mögen. Und doch: Der Frankfurter Dom ist nicht nur Kaiser-Dom.


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