VATICAN-magazin

Das Wunder der Bekehrung

Katholischer Freigeist

„Wo bist Du da nur hineingeraten?“ 25 Jahre nach dem Eintritt in die römische Kirche. Ein Blick zurück mit Verwunderung

von Stefan Meetschen

Es ist eine interessante Zeit, in der wir leben. Es gibt keine allgemeingültige religiöse Wahrheit mehr. Das war allerdings auch schon Ende der 1980er Jahre so, wenn vielleicht auch nicht ganz so dramatisch. 1969 geboren und evangelisch getauft in Duisburg, lebte ich seit Mitte der 1970er Jahre am Niederrhein. Eine katholische Gegend, wie mir schien, auch wenn die Zahl der Protestanten nicht zu unterschätzen war. Man ging damals in die ökumenischen Schulgottesdienste, bei denen ein Priester das gute Miteinander zelebrierte. Jesus stand aus mir unerfindlichen Gründen für Hoffnung. Ausgerechnet der Mann am Kreuz, der so ohnmächtig wirkte. Ein Opfer, dessen Anblick einen an den Tod, die Vergänglichkeit erinnerte. Unangenehme Dinge, die mich als Kind jedoch faszinierten. So wie mich die katholische Kirche, in der diese Gottesdienste meistens stattfanden, faszinierte. Das Kirchengebäude war schon aufgrund der Kerzen, die in ihm brannten, geheimnisvoller als die nüchtern ausgestattete evangelische Kirche.


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