VATICAN-magazin

Aus dem Logbuch des Schiffs Petri

Kein „Pressen“ und „Schanghaien“ für die Garde

Mit einem „YouTube-Video“ setzt die Päpstliche Schweizergarde auf die Rekrutierung neuer Hellebardiere. Für die älteste Söldnertruppe der Welt ist das effiziente Rühren der Werbetrommel seit mehr als fünfhundert Jahren überlebenswichtig

von Ulrich Nersinger

Eine Quizsendung im deutschen Fernsehen fragte ihre Kandidaten nach der Bedeutung des Begriffes „Schanghaien“. Auf eine richtige Antwort aus der Raterunde wartete man. Als „Schanghaien“ wurde in der Seemannssprache das gewaltsame Rekrutieren für eine Kriegs- und Handelsmarine bezeichnet. Diese Art der Anwerbung , auch „Pressen“ genannt, war in vielen europäischen Häfen, vornehmlich britischen, weit verbreitet und im Empire seit dem sechzehnten Jahrhundert sogar staatlich legitimiert. Bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts wurden auch zu Heeresdiensten an Land wehrfähige Männer „gepresst“; in damaliger Zeit war besonders das Agieren preußischer Werber gefürchtet.


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