VATICAN-magazin

Europa im Sinkflug

Keine Vision für Britannien

Nein, der Brexit ist keine Erfolgsstory! Die Europäische Union hat ihre Trauerarbeit beendet und steht für eine Neuordnung der Beziehungen bereit. Boris Johnson jedoch muss dem zerrissenen Königreich Einheit und eine Zukunftsidee geben

von Stephan Baier

Als Anfang vom Ende der Europäischen Union wurde der Brexit von EU-Gegnern seit Juni 2016 gefeiert, als zentrifugaler Geist, der nun einmal aus der Flasche sei und zu Austrittsbewegungen in vielen Ländern führen werde. Das Gegenteil trat ein: Obgleich sich London bemühte, einzelne Partner (vor allem Polen und Rumänien, die je eine Million ihrer Staatsbürger in Großbritannien haben) aus der EU-Phalanx herauszubrechen, bildeten die 27 verbleibenden EU-Mitglieder eine geschlossene Front. Michel Barnier verhandelte für eine geeinte Europäische Union mit London professionell, sachlich und sehr zielorientiert über die Modalitäten des Austritts, die Rechte der 3,5 Millionen EU-Bürger auf der Insel und die Rechte der Briten in Europa, die irisch-nordirische Grenze und andere folgenschwere Fragen.


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