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Offener Brief

Lieber Bruder Tod,

Sie werden verstehen, dass ich mich brieflich an Sie wende. Persönliche Begegnung mit Ihnen haben immer so etwas Endgültiges. Von daher ziehe ich es vor, mich schriftlich mit Ihnen auszutauschen. Sehen Sie mir die recht persönliche Anrede nach. Neulich saßen wir uns länger gegenüber. Ich würde nicht behaupten, dass Sie mir sympathisch waren. Aber wir sind uns doch nähergekommen. Von daher mein vertraulicher Ton.

Sie haben viele Namen: Sensenmann, Boandlkramer, Schlafes Bruder, um nur einige wenige zu nennen. Aber egal, wie man Sie bezeichnet und wie sehr man Sie auch verdrängt: Wenn Sie auftauchen, hat das eine enorme Verbindlichkeit. So viel Eindeutigkeit, Alternativlosigkeit und Unbestechlichkeit ist man im „Zeitalter des Vielleicht“ gar nicht gewöhnt.


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