VATICAN-magazin

Literatur mit Geist und Seele

Lobgesang auf die Hölle?

Heiliger Dandy: Charles Baudelaire

von Stefan Meetschen

Faul, morbide, dekadent. Mit diesen Worten wird das Leben und Werk des französischen Dichters Charles Baudelaire gemeinhin zusammengefasst. Man reduziert den 1821 in Paris geborenen Dichter auf einen misanthropischen Haschisch- und Opium-Konsumenten („Die künstlichen Paradiese“) und seine Verse auf die „Faszination des Inferno“ (Eugen Biser), sprich einen Lobgesang auf die Hölle. Allein die unmittelbare Rezeption seiner berühmten Gedichtsammlung „Die Blumen des Bösen“ (Les Fleurs du Mal, 1857) scheint eine solche Straffung zu rechtfertigen: Wurde Baudelaire doch anhand von sechs in der Erstausgabe enthaltenen Gedichten juristisch wegen „Blasphemie“ und „Beleidigung der öffentlichen Moral“ behelligt.


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