VATICAN-magazin

Aus dem Logbuch des Schiffs Petri

Mastro Tittas Gang über die Tiberbrücke

Papst Franziskus hat die Todesstrafe nun endgültig für unzulässig erklärt. Aber im alten Kirchenstaat war sie eine Selbstverständlichkeit

von Ulrich Nersinger

Gegen Ende des sechzehnten Jahrhunderts wurden die Päpstlichen Staaten in einem unerträglichen Maße von Räuberbanden heimgesucht. Damals machte sich in Rom ein Mann auf, in der ihm anvertrauten Stadt und ihrem Umland für Recht und Ordnung zu sorgen – und zwar mit der konsequenten Verhängung und Durchführung der Todesstrafe. Der Law-and-Order-Mann des Kirchenstaates hieß mit bürgerlichem Namen Felice Peretti und regierte von 1585 bis 1590 als Sixtus V. die Ewige Stadt und die katholische Kirche. Leopold von Ranke schrieb in seiner „Geschichte der Päpste“ über die Ausrottung des Banditentums durch den furchtlosen Pontifex: „Kein Tag war ohne Hinrichtung: allerorten, in Wald und Feld traf man auf Pfähle, auf denen Banditenköpfe staken“.


Sie lesen die Vorschau

e-paper-abo

Schließen Sie jetzt ein E-Paper-Abo ab, um vollen Zugriff auf alle Artikel zu erhalten

Abonnieren

print + e-paper-abo

Schließen Sie jetzt ein Printabo ab mit E-Paper-Zugriff auf alle Artikel.

Abonnieren

einzelausgabe

Kaufen Sie diese Ausgabe als E-Paper-Einzelheft und bezahlen Sie bequem per PayPal.

kaufen

Sie lesen die Vorschau

abonnieren

Schließen Sie jetzt ein E-Paper-Abo ab, um vollen Zugriff auf alle Artikel zu erhalten

Abonnieren

einloggen

einzelausgabe

Kaufen Sie diese Ausgabe als E-Paper-Einzelheft und bezahlen Sie bequem per PayPal.

kaufen