VATICAN-magazin

Aus dem Logbuch des Schiffs Petri

Reform oder Paradigmenwechsel?

Von der Tradition zur Synodalität: Die Römische Kurie nicht auf erneuerten, sondern auf gänzlich neuen Wegen

von Ulrich Nersinger

Auf eine zeitgemäße Aufstellung der Einrichtungen, die dem petrinischen Dienstamt als „ Römischen Kurie“ zugeordnet sind, haben die Päpste immer großen Wert gelegt. Auch Franziskus und ein vom ihm eingesetzter Kardinalsrat widmeten sich dieser Aufgabe und präsentieren nun ein Vorhaben, das mehr oder etwas Anderes als eine Reform zu sein scheint.

Wer von der „Kurie“ spricht, speziell von der Römischen, muss sich bewusst machen, dass er ein Reizwort verwendet. In innerkatholischen „kritischen“ Kreisen bewirkt es bei so manchem Gesprächspartner ein bedenkliches Ansteigen des Blutdrucks, den dann der Betreffende nur noch durch das Ventil heftiger Klagen und Beschimpfungen zu senken vermag.

Aber auch der dem Heiligen Stuhl und seinen Einrichtungen urteilsfrei und positiv Gegenüberstehende tut sich nicht immer leicht mit der Institution, die den Papst umgibt, die in dessen Namen Entscheidungen und Urteile fällt. Vielleicht hilft ein Blick in die Historie, ein Verstehen des Warum und Wie, um ein objektiveres Bild dieses kirchlichen Behördenapparates zu erhalten – dessen Leistungen anzuerkennen, aber auch erkennbare Defizite anzumahnen.


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