VATICAN-magazin

Foto-Essay

San Gioacchino di Prati

Faszinierende Flaschenpost aus der Zeit des Kulturkampfs. Ein Gotteshaus voller Chiffren, mit denen die Kirche unter Papst Leo XIII. auf die Herausforderung der Moderne geantwortet hat

Text: PAUL BADDE UND RENÉ UDWARI, Fotos: Paul Badde (ewtn.tv)

Wo der Blick auf die Kuppel von Sankt Peter verwehrt ist, wurde unter Papst Leo XIII. der Vierungsturm von Sankt Joachim zum Referenzpunkt der Gläubigen.

Sankt Joachim in Prati ist eine missionarische Kirche, mitten in Rom. Fünfzehn Minuten vom Obelisken des Petersplatzes entfernt liegt sie im Zentrum eines alten Neubau-Viertels voller Gründerbauten, wo sich bewusst von keiner Straße die imposante Peters-Kuppel Michelangelos erblicken lässt – und wo einen hier stattdessen die Vierungskuppel von Sankt Joachim plötzlich als geheimnisvoll schöner Fremdkörper anzieht. Und tatsächlich leuchtet in dieser Basilika ein ganzes Zeitalter wie in einem Bernstein auf – mit dem Versuch Papst Leos XIII., den Versuchungen der Welt und den erbitterten Gegnern der Kirche zu widerstehen. Es ist einer der ersten Versuche, einen solchen Bau in Rom mit Aluminium-Elementen zu errichten, mit dessen Hilfe sich der Turm seit 1895 in die Höhe reckt. Es ist eine Kirche der Moderne, aus dem Zeitalter des Eiffelturms von Paris.


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