VATICAN-magazin

Foto-Essay

Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz

Krönung unserer Trilogie der Pfarreien im ehemals kirchenfeindlichsten Viertel Roms

Fotos: Paul Badde, Text: Dirk Weisbrod

Die Vorderfassade in der Via degli Scipioni.

Licht und Schatten liegen dicht beieinander. Besonders in Rom – und besonders im Viertel Prati. Dieser Stadtteil auf ehemaligen Wiesen, der direkt vor der längst zugemauerten Porta Angelica in den Mauern des Vatikans beginnt und sich über die Piazza del Risorgimento bis hin zur Engelsburg und dem Justizpalast am Tiber erstreckt, ist ein Werk der Freimaurer, die nach der Auflösung des Kirchenstaates 1871 auch in Rom das Szepter übernommen hatten. Die fortschrittliche Stadtregierung Roms plante und erbaute danach dieses Viertel als bewussten Gegensatz und in strenger Abgrenzung zum Vatikan bis zu den Jahren des Ersten Weltkriegs. Deswegen achtete man auch darauf, dass durch Straßenführung und Gebäude keine Sichtachsen zum Petersdom existierten. Die größte und prächtigste Basilika der Welt in engster Nachbarschaft sollte einfach unsichtbar sein. Wollte man doch eine neue Welt ohne Gott erschaffen und natürlich auch ohne dessen Vikar und Stellvertreter.


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