VATICAN-magazin

Christliche Kunst

Wenn aus Wasser Musik wird

Die Villa d’Este gilt als eine der schönsten Villenanlagen im römischen Umland. Der deutsche Komponist Franz Liszt war oft hier zu Gast und komponierte seine „Giochi d’acqua – Wasserspiele“ in einer der spektakulärsten Gartenanlagen Italiens, die für die Gartenarchitektur im gesamten Europa völlig neue Maßstäbe setzte

von Natalie Nordio

Es ist kein Geheimnis, dass Rom die meisten seiner schönen Bauten, Paläste und Kunstwerke kirchlichen Auftraggebern verdankt. So wundert es kaum, dass sich dieses Phänomen auch im römischen Umland beobachten lässt, denn die Errichtung der wunderbaren Villa d’Este verdankt die Nachwelt, die heute in Scharen durch die Gärten wandert und hin und weg ist von all der Pracht, wieder einmal einem Kirchenmann: Kardinal Ippolito d’Este II. Ippolito war das zweite Kind Herzog Alfonsos von Ferrara und dessen Frau Lucretia Borgia, der unehelichen Tochter Papst Alexanders VI. Im zarten Alter von zehn Jahren folgte er seinem Onkel, Ippolito d’Este I., als Apostolischer Administrator von Mailand und mit gerade einmal dreißig Jahren hatte er es bereits zum Kardinal gebracht. 1550 wurde Ippolito zum Stadthalter von Tivoli ernannt, und als solcher war ihm an einem seiner Rolle und seinem Stand angemessenen Wohnsitz gelegen.


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